Neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen: Chancen für Ihr Recruiting 2026

Giovanni Bruno

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Giovanni Bruno ist Gründer und Geschäftsführer der fokus digital GmbH. Die Agentur wurde im April 2017 gegründet und zählt mittlerweile mit rund 250 bundesweiten Trägern, Betreibergesellschaften und branchenführenden Berufsverbänden zu den marktführenden Kommunikationsagenturen im Pflege- und Sozialwesen.

Was wäre, wenn die gesetzlichen Vorgaben, die Ihnen aktuell schlaflose Nächte bereiten, in Wahrheit der größte Hebel für Ihr Recruiting im Jahr 2026 sind? Sie spüren den täglichen Druck durch den Pflegenotstand und blicken vermutlich mit Respekt auf die komplexen Schlüssel, welche die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen seit ihrer stufenweisen Einführung am 1. Juli 2023 mit sich bringt. Es ist absolut nachvollziehbar, dass die Sorge vor unbesetzten Stellen wächst, während die gesetzlich genehmigten Stellenpläne gleichzeitig immer umfangreicher und anspruchsvoller werden.

Wir teilen Ihre Überzeugung, dass echte Pflegequalität nur durch ausreichend Zeit und eine Kommunikation auf Augenhöhe entstehen kann. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen gezielt nutzen, um Ihre Arbeitgebermarke zu stärken und qualifizierte Fachkräfte nachhaltig für Ihr Team zu begeistern. Wir geben Ihnen einen klaren Überblick, wie Sie durch eine rechtssichere Umsetzung der PeBeM nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, sondern Ihre Recruiting-Prozesse effizient und zukunftssicher aufstellen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Erfahren Sie, wie die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen als Instrument für eine bedarfsgerechte Planung dient und Ihre Fachkräfte durch klare Strukturen spürbar entlastet.
  • Nutzen Sie die gesetzlichen Vorgaben aktiv für Ihr Employer Branding, um echte Wertschätzung zu kommunizieren und sich als attraktiver Arbeitgeber auf Augenhöhe zu positionieren.
  • Lernen Sie, wie Sie durch eine kompetenzorientierte Aufgabenverteilung und moderne Dienstplangestaltung die Versorgungsqualität sowie die Zufriedenheit Ihres Teams nachhaltig steigern.
  • Entdecken Sie, warum digitale Tools unverzichtbar sind, um die neue Personalplanung transparent zu gestalten und Fehlplanungen durch datenbasierte Analysen sicher zu vermeiden.
  • Erhalten Sie eine praxisnahe Anleitung, wie Sie mit Fokus-D eine authentische Arbeitgebermarke entwickeln, die genau die Fachkräfte anzieht, die langfristig zu Ihrer Einrichtung passen.

Was ist die neue Personalbemessungsverordnung (§ 113c SGB XI)?

Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen markiert einen historischen Wendepunkt in der stationären Langzeitpflege. Seit dem Startschuss am 1. Juli 2023 löst das neue Verfahren, basierend auf dem Projekt "PeBeM", die veralteten Fachkraftquoten ab. Es geht weg von starren Vorgaben, hin zu einer bedarfsgerechten Personalplanung, die sich am tatsächlichen Pflegegradmix der Bewohner orientiert. Ziel ist eine spürbare Entlastung des Personals und eine Steigerung der Lebensqualität für alle Beteiligten. Dabei dient die historische Pflegepersonal-Regelung (PPR) als wichtiger Kontext für die heutige PPR 2.0, die den Grundstein für diese moderne Bemessung legte.

Definition: Das PeBeM-Verfahren

Im Jahr 2026 blicken wir auf eine Pflege-Landschaft, in der die Übergangsfristen verstrichen sind. Seit dem 1. Juli 2025 müssen Einrichtungen die neuen Anhaltswerte vollständig umsetzen. Das bedeutet für Sie als Träger: Die Personalschlüssel sind nun individuell auf Ihre Bewohnerstruktur zugeschnitten. Diese neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen schafft die rechtliche Basis, um mehr Personal einzustellen, ohne dass die Refinanzierung zum Hindernis wird. Es ist eine Chance, die wertvolle Arbeit Ihrer Teams endlich auf ein stabiles Fundament zu stellen.

Die drei Qualifikationsstufen im Überblick

Das neue Modell bricht die klassische Zweiteilung in "Fachkraft" und "Hilfskraft" auf. Stattdessen arbeitet die Branche nun mit drei klar definierten Stufen, um die vorhandene Expertise optimal zu nutzen. Das schafft Transparenz und zeigt klare Karrierewege auf.

  • Stufe 1: Pflegefachkräfte: Personen mit einer dreijährigen Ausbildung (z. B. Pflegefachfrau/-mann). Sie tragen die Verantwortung für den Pflegeprozess und komplexe medizinische Aufgaben.
  • Stufe 2: Pflegeassistenzkräfte: Mitarbeitende mit einer ein- oder zweijährigen Ausbildung. Sie unterstützen Fachkräfte kompetent und übernehmen eigenständige Aufgaben in der Grundpflege.
  • Stufe 3: Pflegehilfskräfte: Kolleginnen und Kollegen ohne spezifische Ausbildung, die unter Anleitung wichtige Hilfsdienste leisten und den Alltag der Bewohner bereichern.

Kompetenzorientierter Personaleinsatz als Kernkonzept

Ein zentraler Pfeiler der Verordnung ist der kompetenzorientierte Personaleinsatz. In der Vergangenheit verbrachten hochqualifizierte Fachkräfte oft zu viel Zeit mit Aufgaben, die keine dreijährige Ausbildung erfordern. Das ändert sich jetzt radikal. Kompetenzbasierte Pflege bedeutet im Alltag, dass jede Hand genau dort anpackt, wo ihre Qualifikation den größten Nutzen bringt. Eine Fachkraft konzentriert sich auf Diagnostik, Steuerung und Beratung; Assistenzkräfte übernehmen die direkte Pflege am Bett.

Diese neue Aufgabenverteilung stärkt die Teamdynamik massiv. Wenn jeder weiß, was er darf und soll, entsteht ein Miteinander auf Augenhöhe. Reibungsverluste durch unklare Zuständigkeiten sinken. Für das Recruiting bedeutet das: Sie können Bewerbern versprechen, dass sie bei Ihnen ihren Beruf wieder so ausüben dürfen, wie sie ihn gelernt haben. Das ist gelebte Wertschätzung und ein starkes Argument gegen den Fachkräftemangel.

Die Verordnung als Katalysator für Ihr Employer Branding

Mehr Planstellen auf dem Papier führen nicht automatisch zu vollen Dienstplänen. Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen schafft zwar den rechtlichen Rahmen für eine bessere Personalausstattung, doch die Gewinnung neuer Kollegen bleibt Ihre unternehmerische Kernaufgabe. Es reicht nicht aus, lediglich auf gesetzliche Vorgaben zu verweisen. Sie müssen die neuen Möglichkeiten als Ausdruck echter Wertschätzung gegenüber Ihrem Team kommunizieren.

Pflegekräfte suchen heute nicht nur einen Job, sondern einen Ort, an dem sie ihre Professionalität ohne ständige Überlastung ausüben können. Die Bundesempfehlungen zur Umsetzung zeigen deutlich, dass die neuen Schlüssel eine Chance zur strukturellen Entlastung bieten. Wenn Sie diesen Wandel aktiv gestalten, wird die Verordnung zum stärksten Argument in Ihrem Employer Branding. Es geht darum, das Versprechen einer gesunden Arbeitsumgebung mit harten Fakten zu untermauern. Eine professionelle strategische Recruiting-Beratung hilft Ihnen dabei, diese komplexen Änderungen in eine Sprache zu übersetzen, die Bewerber emotional berührt und fachlich überzeugt.

Vom Mangel zur Chance: Recruiting-Argumente schärfen

Transparenz ist das Fundament für Vertrauen. Zeigen Sie potenziellen Bewerbern ganz genau, wie sich die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen auf ihren künftigen Arbeitsalltag auswirkt. Anstatt vager Versprechen von "gutem Teamklima" sollten Sie konkret benennen, wie viele zusätzliche Assistenzkräfte Ihr Team verstärken. Das nimmt den Druck von den Fachkräften und schafft Raum für das, was sie eigentlich tun wollen: pflegen.

  • Aktives Marketing: Ersetzen Sie Standardfloskeln in Stellenanzeigen durch konkrete Zahlen zur verbesserten Personalquote.
  • Authentisches Storytelling: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter in kurzen Videos oder Zitaten berichten, wie die zusätzliche Unterstützung im Alltag spürbar wird.
  • Vertrauensanker: Veröffentlichen Sie Ihre Fortschritte bei der Stellenbesetzung und zeigen Sie, dass Sie die gesetzlichen Spielräume konsequent zum Wohl des Teams nutzen.

Die Rolle der Unternehmenskultur bei der Umsetzung

Die beste Verordnung scheitert, wenn die Unternehmenskultur veraltet ist. Neue Stellenanteile für Assistenzkräfte benötigen eine Organisation, die auf Augenhöhe funktioniert. Ihre Führungskräfte sind hier als Multiplikatoren gefragt. Sie müssen die neue Arbeitsorganisation nicht nur verwalten, sondern vorleben. Nur wenn die Kommunikation zwischen den Qualifikationsstufen stimmt, entfaltet die Personalbemessung ihre volle Wirkung. Es geht um ein Miteinander, bei dem jeder spürt, dass seine Rolle wichtig ist. Falls Sie Unterstützung bei der Neuausrichtung Ihrer Botschaften benötigen, werfen Sie einen Blick auf unsere Möglichkeiten zur Entwicklung Ihrer Karriereseite.

Infobox: Checkliste für eine wertschätzende HR-Kommunikation

  • Klarheit: Benennen Sie die Vorteile der Personalbemessung (z.B. verlässliche Pausen, weniger Einspringen) direkt.
  • Ehrlichkeit: Sprechen Sie offen über die Herausforderungen des Wandels und nehmen Sie Bewerber mit auf die Reise.
  • Menschlichkeit: Stellen Sie nicht die Paragrafen, sondern die gewonnene Lebensqualität für Bewohner und Personal in den Fokus.
  • Partizipation: Erklären Sie, wie das Team bei der Gestaltung der neuen Abläufe mitbestimmen darf.

Praktische Umsetzung: Neue Strukturen in der Pflegeeinrichtung

Die Theorie hinter dem neuen Personalbemessungsverfahren nach § 113c SGB XI ist bekannt, doch der tatsächliche Erfolg entscheidet sich im Stationsalltag. Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen verlangt ein Umdenken, das über das bloße Ausfüllen von Stellenplänen hinausgeht. Zuerst steht die ehrliche Analyse des Ist-Zustands an. Einrichtungen müssen präzise identifizieren, in welchen Qualifikationsstufen (QN 1 bis 4) Lücken klaffen. Oft zeigt sich hier, dass nicht nur Fachkräfte fehlen. Das Fundament bei den Assistenzberufen muss gestärkt werden, um das gesamte System zu stabilisieren.

Damit der Übergang gelingt, sind folgende Schritte in der Praxis entscheidend:

  • Detaillierte Bestandsaufnahme: Abgleich der vorhandenen Mitarbeiterqualifikationen mit den neuen Vorgaben der QN-Stufen.
  • Kompetenzorientierte Dienstplangestaltung: Aufgaben werden nicht mehr nach Tradition, sondern nach Qualifikationsniveau verteilt.
  • Transparente Kommunikation: Das Team muss verstehen, warum welche Aufgabenbereiche neu zugeordnet werden.
  • Regelmäßige Feedback-Zyklen: Monatliche Überprüfung, ob die neue Aufgabenverteilung die gewünschte Entlastung bringt.

Dienstpläne sind das Herzstück dieser Veränderung. Sie müssen künftig strikt der kompetenzorientierten Aufgabenverteilung folgen. Fachkräfte konzentrieren sich auf komplexe Prozesse und die Steuerung der Pflege. Qualifizierte Hilfskräfte übernehmen die direkte Grundversorgung. Dieser Wandel gelingt nur, wenn das Team den Prozess aktiv mitgestaltet. Nur wer den Sinn hinter der neuen Struktur erkennt, trägt die Veränderung mit Überzeugung mit.

Kurz erklärt: Die vier Qualifikationsstufen

QN 1: Hilfskräfte ohne Ausbildung. QN 2: Hilfskräfte mit geringer Qualifikation. QN 3: Hilfskräfte mit mindestens einjähriger Ausbildung (Assistenzkräfte). QN 4: Fachkräfte mit dreijähriger Ausbildung.

Herausforderung Hilfskraft-Akquise

Der Fokus verschiebt sich massiv in Richtung Stufe-3-Personal. Diese einjährig qualifizierten Assistenzkräfte bilden künftig das strategische Bindeglied im Team. Ihre Gewinnung ist deshalb so wichtig, weil sie die Fachkraftquote entlasten und gleichzeitig eine hohe Versorgungsqualität garantieren. Wer hier auf Quereinsteiger setzt und klare Qualifizierungspfade anbietet, sichert sich langfristig loyales Personal. Um diese breite Zielgruppe effektiv zu erreichen, bietet Google Recruiting eine ideale Lösung. Es holt potenzielle Bewerber genau dort ab, wo sie nach neuen beruflichen Perspektiven suchen. So erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Einrichtung bei Menschen, die bisher vielleicht gar nicht an eine Karriere in der Pflege gedacht haben.

Fachkräfte entlasten, nicht ersetzen

In vielen Teams herrscht die Sorge vor einer schleichenden De-Qualifizierung. Diese Angst nehmen Sie durch offene Kommunikation auf Augenhöhe. Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen zielt darauf ab, Fachkräfte von Routineaufgaben zu befreien. Der Fokus liegt künftig verstärkt auf den vorbehaltenen Tätigkeiten nach dem Pflegeberufegesetz. Hier bleibt die Fachkraft unersetzlich. Best Practices zeigen, dass die Zusammenarbeit der Qualifikationsstufen dann am besten funktioniert, wenn Verantwortlichkeiten klar definiert sind. Gegenseitige Wertschätzung bildet dabei das Fundament. Wenn die Fachkraft Zeit für komplexe Wundversorgungen oder die Pflegeplanung hat, weil die Assistenzkraft die Grundpflege übernimmt, profitieren alle Beteiligten von einer höheren Arbeitsqualität.

Digitalisierung als Enabler der Personalbemessung

Die Einführung der neuen Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen markiert einen Wendepunkt. Weg von starren Fachkraftquoten, hin zu einer bedarfsorientierten Personalstruktur. Doch dieser Wandel lässt sich manuell kaum noch steuern. Digitale Tools fungieren hier als entscheidender Enabler. Sie machen komplexe Planungsprozesse nicht nur transparent, sondern auch rechtssicher. Wer heute in moderne Software investiert, vermeidet kostspielige Fehlplanungen und sichert sich eine solide Verhandlungsgrundlage für die kommenden Pflegesatzverhandlungen.

Kurzerklärt: Das Recruiting Dashboard
neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen

Transparenz durch Kennzahlen

Daten sind die Währung der Zukunft. In der Pflege bedeutet das vor allem, den Überblick über die Personalgewinnung zu behalten. Ein professionelles Recruiting Dashboard ist unverzichtbar, um die gesetzlichen Vorgaben effizient umzusetzen. Es hilft Ihnen dabei, Engpässe frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern, bevor die Versorgungssicherheit gefährdet ist.

  • Time-to-Hire optimieren: Messen Sie genau, wie lange es dauert, eine Fachkraft oder Hilfskraft einzustellen. Während der Marktdurchschnitt laut Branchenberichten oft bei über 200 Tagen liegt, ermöglichen datenbasierte Prozesse eine Reduktion auf deutlich unter 100 Tage.
  • Kosten-Nutzen-Analyse: Analysieren Sie, welche Kanäle die passendsten Bewerber liefern. So investieren Sie Ihr Budget zielgerichtet dort, wo echte Lebensqualität für Ihr Team entsteht, statt Gelder in ineffektiven Portalen zu verbrennen.
  • Visualisierung der Bedarfsdeckung: Die Einrichtungsleitung sieht auf einen Klick, wie nah das Haus an der Soll-Besetzung nach den neuen Richtlinien ist. Das schafft Sicherheit für die interne Organisation und gegenüber den Aufsichtsbehörden.

Mitarbeiterbindung durch moderne Kommunikation

Technologie sollte immer dem Menschen dienen. In einem Umfeld, das von Empathie und Nähe geprägt ist, stärken digitale Plattformen das Wir-Gefühl. Wenn Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet, sinkt die Fluktuation spürbar. Moderne Mitarbeiter-Apps bieten hierfür den idealen Rahmen, da sie Barrieren abbauen und den direkten Austausch fördern.

Über solche Plattformen gestalten Ihre Teams Dienstpläne aktiv mit. Das fördert die Selbstbestimmung und verbessert die Work-Life-Balance nachhaltig. Wir setzen hierbei verstärkt auf die Einbindung der "fokus app". Dieses Tool hilft dabei, die Fluktuation zu reduzieren, indem es Feedbackschleifen verkürzt und Wertschätzung direkt in den Arbeitsalltag integriert. Ein Team, das sich gehört und verstanden fühlt, bleibt dem Unternehmen treu. Das spart langfristig hohe Kosten für die Neuakquise und sichert die Stabilität in der Versorgung.

Echtzeit-Daten sind zudem Ihr stärkstes Argument bei Pflegesatzverhandlungen. Mit validen Zahlen belegen Sie Ihren Personalbedarf lückenlos gegenüber den Kostenträgern. So sichern Sie die finanzielle Basis für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in Ihrer Einrichtung.

Möchten Sie erfahren, wie Sie Ihre Daten strategisch für Ihr Wachstum nutzen? Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Recruiting digital und zukunftssicher aufstellen.

Schritt für Schritt zur erfolgreichen Personalgewinnung mit Fokus-D

Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen verändert die Spielregeln am Arbeitsmarkt grundlegend. Wer bis 2026 zukunftsfähig bleiben möchte, braucht mehr als nur Standard-Stellenanzeigen. Fokus-D begleitet Sie als strategischer Partner dabei, diese regulatorischen Anforderungen in echte Wachstumschancen zu verwandeln. Wir setzen dort an, wo herkömmliche Methoden scheitern. Unser Ziel ist es, eine Brücke zwischen Ihrer Einrichtung und den passenden Talenten zu bauen, die Ihre Werte teilen.

Definition: Employer Branding in der Pflege

Hierbei geht es um den Aufbau einer Arbeitgebermarke, die authentisch vermittelt, wofür Ihre Einrichtung steht. Es geht um Wertschätzung, Fairness und echte Lebensqualität für die Mitarbeitenden, nicht nur um Werbeslogans.

Unser strukturierter Prozess stellt sicher, dass Sie die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen nicht nur als Pflichtaufgabe sehen, sondern als Hebel für eine höhere Versorgungsqualität nutzen. Wir gehen dabei in fünf klaren Schritten vor:

  • Individuelle Bedarfsanalyse: Wir berechnen auf Basis der aktuellen Belegungsstruktur und der gesetzlichen Vorgaben Ihren exakten Personalmix.
  • Authentisches Employer Branding: Gemeinsam arbeiten wir heraus, was Ihre Einrichtung einzigartig macht. Wir machen Ihre Unternehmenskultur für Bewerber spürbar.
  • Technische Umsetzung: Wir erstellen für Sie eine optimierten Karriereseite , die mobil perfekt funktioniert und Bewerber innerhalb von 60 Sekunden überzeugt.
  • Performance Marketing: Durch zielgruppengenaue Social Media Kampagnen erreichen wir auch die Pflegekräfte, die momentan nicht aktiv suchen, aber offen für einen Wechsel auf Augenhöhe sind.
  • Datengestütztes Reporting: Zahlen lügen nicht. Wir optimieren Ihre Kampagnen kontinuierlich anhand von Echtzeit-Daten aus dem Recruiting-Prozess.

Warum Fokus-D der richtige Partner ist

Wir kennen die täglichen Herausforderungen im Pflegealltag nicht nur aus der Theorie. Fokus-D verbindet tiefes Branchenwissen mit technologischer Exzellenz. Seit der Einführung der ersten Stufen der PeBeM am 1. Juli 2023 haben wir bereits zahlreiche Einrichtungen dabei unterstützt, ihren Personalbedarf nachhaltig zu decken. Unsere Referenzprojekte zeigen, dass durch eine klare Strategie die Fluktuation sinkt und die Bewerberqualität messbar steigt. Wir agieren als Ihr moderner Mentor, der Strategieberatung und technische Umsetzung aus einer Hand liefert.

Ihr Weg zum neuen Personal

Der Weg zu einem stabilen Team beginnt mit einem ehrlichen Dialog. Unser Prozess ist transparent und auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Vom ersten Beratungsgespräch bis zur erfolgreichen Einstellung der ersten Fach- oder Hilfskraft vergehen oft nur wenige Wochen. Wir bieten Ihnen flexible Pakete, die von der punktuellen Unterstützung im Employer Branding bis zum vollumfänglichen Performance Marketing reichen. So behalten Sie stets die volle Kontrolle über Ihr Budget und Ihre Personalplanung.

Lassen Sie uns gemeinsam die Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2026 stellen. Wir bringen zusammen, was zusammengehört: engagierte Pflegekräfte und wertschätzende Arbeitgeber.

Ihre Strategie für eine starke Pflegezukunft

Die Weichen für den Erfolg im Jahr 2026 werden heute gestellt. Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen ist weit mehr als eine gesetzliche Vorgabe; sie fungiert als kraftvoller Hebel für Ihre Arbeitgebermarke. Durch die gezielte Kombination aus digitalisierten Prozessen und einer Unternehmenskultur auf Augenhöhe schaffen Sie die Basis für echte Lebensqualität Ihrer Mitarbeitenden. Fokus-D unterstützt Sie als spezialisierte Agentur für die Pflege- und Sozialwirtschaft dabei, diese Potenziale voll auszuschöpfen. Wir verstehen die täglichen Herausforderungen Ihres Pflegealltags genau und begegnen Ihnen mit tiefer Wertschätzung.

Wir nutzen datengetriebene Ansätze und unser hauseigenes Recruiting-Dashboard, um Ihre Personalgewinnung transparent und messbar zu machen. Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zur Arbeitgebermarken-Entwicklung zeigt, dass nachhaltiges Wachstum nur durch Fairness und klare Strukturen entsteht. Gemeinsam verwandeln wir regulatorische Anforderungen in eine echte Chance für Ihre Einrichtung. Wir begleiten Sie als verlässlicher Mentor auf diesem Weg und bringen zusammen, was zusammengehört. Vertrauen Sie auf eine Partnerschaft, die den Menschen hinter der Qualifikation in den Mittelpunkt stellt.

Starten Sie jetzt in eine sichere Zukunft, in der Ihre Pflegekräfte gerne und langfristig bei Ihnen arbeiten. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Team auf diesem Weg zu begleiten.

Häufig gestellte Fragen zur neuen Personalbemessung

Was ändert sich durch die neue Personalbemessung für bestehende Fachkräfte?

Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen entlastet Fachkräfte spürbar von pflegefernen Aufgaben. Durch den Zuwachs an Assistenzkräften konzentrieren Sie sich wieder auf Ihre Kernkompetenzen und die medizinische Behandlungspflege. Das sorgt für eine höhere Arbeitsqualität und reduziert Überstunden deutlich. Seit der Einführung der ersten Stufen am 1. Juli 2023 zeigt sich, dass die Arbeitszufriedenheit durch klare Aufgabenprofile steigt. Sie gewinnen wertvolle Zeit für die menschliche Zuwendung zurück.

Sind Pflegeeinrichtungen verpflichtet, das zusätzliche Personal sofort einzustellen?

Einrichtungen sind nicht gesetzlich gezwungen, alle Stellen sofort zu besetzen, aber es ist betriebswirtschaftlich sinnvoll. Die Pflegekassen refinanzieren das zusätzliche Personal seit Juli 2023 vollständig, sofern die Stellen tatsächlich besetzt sind. Wer die Kontingente ungenutzt lässt, riskiert eine Überlastung des Teams und verliert Wettbewerbsvorteile im Recruiting. Nutzen Sie die Chance, Ihr Team schrittweise zu vergrößern, um die Versorgungsqualität langfristig zu sichern und Fachkräfte durch Entlastung zu binden.

Wie wirkt sich die neue Verordnung auf die Fachkraftquote aus?

Die starre 50-Prozent-Fachkraftquote wird durch ein differenziertes Modell ersetzt, das sich am tatsächlichen Pflegebedarf der Bewohner orientiert. Die neue Personalbemessungsverordnung in Pflegeeinrichtungen ermöglicht einen flexibleren Mix aus Fachkräften und qualifizierten Hilfskräften. Das bedeutet für Sie mehr Spielraum bei der Dienstplanung und die Chance, Teams individueller zusammenzustellen. Fachkräfte übernehmen dabei verstärkt Steuerungsaufgaben, während Assistenzkräfte die direkte Versorgung unterstützen und das Team stabilisieren.

Kann ich auch Personal ohne Ausbildung (Stufe 3) für die neuen Stellen nutzen?

Ja, Hilfskräfte mit einer einjährigen Qualifizierung (Stufe 3) sind ein zentraler Baustein der neuen Verordnung. Sie übernehmen wichtige Aufgaben in der Grundpflege und unterstützen bei der täglichen Versorgung der Bewohner eigenständig. Damit schaffen sie den nötigen Freiraum für examinierte Kräfte. Wichtig ist hierbei eine strukturierte Einarbeitung und die Wertschätzung dieser Kollegen auf Augenhöhe. So bauen Sie ein stabiles Fundament für Ihr gesamtes Team auf und fördern ein harmonisches Miteinander.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Umsetzung der PeBeM?

Digitalisierung ist der entscheidende Hebel, um die neuen Personalstrukturen effizient zu steuern und Dokumentationszeiten zu senken. Moderne Softwarelösungen helfen Ihnen, Dienstpläne bedarfsgerecht zu erstellen und die Aufgabenverteilung transparent abzubilden. Studien zeigen, dass digitale Pflegedokumentation die tägliche Schreibarbeit um etwa 25 Prozent reduzieren kann. Das gibt Ihrem Team die Freiheit zurück, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Menschen. Wir unterstützen Sie dabei, diese Prozesse menschlich und technisch zu meistern.

Wie hilft Employer Branding dabei, die neuen Stellenkontingente zu füllen?

Ein starkes Employer Branding macht Ihre Einrichtung für Bewerber sichtbar, die Wert auf echte Wertschätzung und gute Arbeitsbedingungen legen. In einem Markt mit aktuell etwa 115.000 unbesetzten Stellen in der Pflege reicht ein Standard-Inserat nicht mehr aus. Zeigen Sie authentisch, wie Sie die neuen Spielräume für eine bessere Work-Life-Balance nutzen. Wenn Sie Ihre Unternehmenskultur aktiv kommunizieren, ziehen Sie genau die Menschen an, die fachlich und menschlich perfekt in Ihr Team passen.

Was passiert, wenn ich trotz Bemühungen kein Personal für die neuen Stellen finde?

Es entstehen Ihnen keine direkten Bußgelder, aber Sie verzichten auf die volle Refinanzierung durch die Pflegekassen. Unbesetzte Stellen bedeuten zudem eine dauerhafte Belastung für Ihr vorhandenes Team, was die Fluktuation erfahrungsgemäß erhöht. Wir stehen Ihnen als Partner zur Seite, um durch innovative Recruiting-Wege und moderne Arbeitszeitmodelle neue Mitarbeiter zu gewinnen. Gemeinsam finden wir Lösungen, damit Ihre Einrichtung nicht nur verwaltet, sondern aktiv wächst und als attraktiver Arbeitgeber strahlt.

Gibt es finanzielle Unterstützung für die Personal- und Organisationsentwicklung?

Ja, für Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung stehen verschiedene Fördertöpfe der Pflegekassen bereit. Nach § 8 Abs. 3 SGB XI können Einrichtungen finanzielle Mittel für Beratungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beantragen. Auch die Qualifizierung von Assistenzkräften zu Fachkräften wird oft durch die Arbeitsagentur oder spezielle Landesprogramme finanziell gefördert. Diese Investition in Ihr Team zahlt sich doppelt aus: durch höhere Kompetenz und eine tiefere Bindung Ihrer Mitarbeiter an Ihr Haus.

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Statt isolierter Maßnahmen erhalten Sie eine fundierte Grundlage, um strategisch die richtigen Entscheidungen zu treffen und messbare Ergebnisse zu erzielen.

Giovanni Bruno

Recruiting-Experte im Pflege- und Sozialwesen

Google-zertifizierter Digitalspezialist


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