fokus›care®·KI-Lösung
Ein eigenes Befragungssystem – individuell aufgebaut, von KI ausgewertet.
fokus›care® BEFRAGUNG ist unsere Eigenentwicklung für Mitarbeiterbefragungen in Pflege und Sozialwesen. Kein zugekauftes Umfrage-Werkzeug, sondern eine Software, die wir selbst gebaut haben und auf eigenen Servern in Deutschland betreiben. Sie bauen Ihre Befragung individuell auf – mit vielen Fragetypen und so vielen Freitextfeldern, wie Sie wollen. Die Auswertung übernimmt eine KI: Kennzahlen, Zusammenhänge und offene Kommentare werden automatisch zu einer verständlichen Diagnose. Anonym, ohne Cookies, DSGVO-konform – und ebenso nach dem kirchlichen Datenschutzrecht DSG-EKD und KDG.
Auf den Punkt
fokus›care® BEFRAGUNG ist ein eigenentwickeltes Befragungssystem für die Pflege- und Sozialwirtschaft, betrieben auf eigenen Servern in Deutschland. Einrichtungen bauen ihre Befragung individuell auf – aus 24 Fragetypen, mit beliebig vielen Freitextfeldern und eigenen Themen und Segmenten. Die Auswertung läuft vollständig KI-gestützt: Themen-Scores, eNPS, Treiber und Kreuztabellen entstehen automatisch, offene Kommentare werden zu Themen verdichtet. Alle Antworten sind anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Die Verarbeitung erfüllt die DSGVO und ebenso das kirchliche Datenschutzrecht nach DSG-EKD und KDG.
Was die Software kann
Ein Überblick über die Kernfunktionen – von der ersten Frage bis zum fertigen Bericht.
Individueller Fragebogen
24 Fragetypen in fünf Kategorien – Skalen, Auswahl, Matrix, Ranking, NPS und mehr. Eigene Themen, eigene Segmente, eigenes Branding. Oder Sie starten mit einer der vier fachlichen Vorlagen.
Freitexte ohne Begrenzung
So viele offene Felder, wie Ihre Befragung braucht. Sie bleiben nicht liegen: Die KI verdichtet sie zu Themen mit Häufigkeit und Stimmung – Namen und Kontaktdaten vorher automatisch geschwärzt.
Teilnahme per Link
Ein anonymer Link genügt – kein Konto, keine App, kein Passwort, kein Cookie-Banner. Läuft auf Smartphone, Tablet und Desktop. Optional mit Einzel-Tokens für gezielte Verteilung.
Live-Dashboard
Themen-Scores, eNPS, Beteiligung und Abbruchpunkte aktualisieren sich mit jeder Antwort. Werte unter dem Zielwert werden markiert und nach oben sortiert.
KI-Auswertung in Klartext
Eine verständliche Diagnose statt Diagramm-Wüste: was die Zahlen bedeuten, drei klare Prioritäten mit Begründung, Stärken und Schwächen – ohne Fachjargon.
Auswertung nach Gruppen
Jedes Thema aufgeschlüsselt nach Standort, Berufsgruppe, Schicht oder Zugehörigkeitsdauer. Gruppen unter der Mindest-Fallzahl werden automatisch ausgeblendet.
Druckfertiger Bericht
Auf Knopfdruck ein A4-Bericht in zwei Fassungen – Kurzversion für die Geschäftsführung, Vollversion fürs Team. Von der letzten Antwort bis zum Ausdruck vergehen Sekunden.
Vergleich über die Zeit
Jede neue Welle wird automatisch gegen die vorherige gestellt – je Thema, je Kennzahl, je Gruppe. So sehen Sie nicht nur, wo Sie stehen, sondern ob sich etwas bewegt hat.
Teil der fokus›care®-Softwarefamilie
KI-Lösung für die Pflege- und Sozialwirtschaft – eigenentwickelt, DSGVO-konform, seit 2017.
Alle fokus›care-LösungenModul Treiberanalyse · Klartext-Auswertung
BefundOb Mitarbeitende ihre Einrichtung weiterempfehlen, hängt am engsten mit der wahrgenommenen Arbeitgeber-Attraktivität zusammen, danach mit aktiver Entwicklungsförderung und den Arbeitsbedingungen. Die Vergütung landet dahinter – der Hebel liegt nicht dort, wo er vermutet wird.
EmpfehlungZuerst in Entwicklungsperspektiven und Arbeitsbedingungen investieren: Beide hängen stark mit der Weiterempfehlung zusammen und sind gestaltbar, ohne die Tarifstruktur anzufassen.
445
Antworten
78 %
Beteiligung
4,8 Min
Median-Dauer
+12
eNPS
Themen-Scores
- Zusammenarbeit im Team4.3
- Wertschätzung3.6
- Information & Kommunikation3.1
- Belastung & Gesundheit2.7
- unter Zielwert 3,0 – wird automatisch nach oben sortiert
KI liest:Belastung liegt unter dem Zielwert und wird rot markiert – hier lohnt der erste Blick, nicht bei den guten Werten.
Treiber der Weiterempfehlung
- Arbeitgeber-Attraktivität
- Entwicklung & Förderung
- Arbeitsbedingungen
- Vergütung
- Stärke des Zusammenhangs mit der Weiterempfehlung – ein Zusammenhang, keine Ursache.
KI liest:Wer die Einrichtung weiterempfiehlt, tut das vor allem wegen Perspektive und Bedingungen – nicht wegen der Vergütung.
Themen aus den Freitexten
- Dienstplan-Sicherheit47×kritisch
- Einarbeitung neuer Kollegen31×gemischt
- Zusammenhalt im Team28×positiv
- Pausen im Frühdienst12×kritisch
- Namen und Kontaktdaten sind vor dieser Auswertung automatisch geschwärzt.
KI liest:47 Nennungen zum Dienstplan sind kein Bauchgefühl mehr, sondern ein belegter Schwerpunkt mit klarer Richtung.
KI-KlartextDas Team trägt sich selbst – Zusammenarbeit und Zusammenhalt sind die klaren Stärken. Belastung und Dienstplan-Sicherheit ziehen dagegen nach unten, und beide tauchen auch in den Freitexten ganz oben auf. Bemerkenswert: Was am engsten mit der Weiterempfehlung zusammenhängt, sind Perspektive und Arbeitsbedingungen – die Vergütung landet weit dahinter.
Eine Software, die wir selbst gebaut haben – auf eigenen Servern in Deutschland
fokus›care® BEFRAGUNG ist keine weiße Beschriftung auf fremder Technik. Wir haben das System selbst entwickelt und betreiben es auf eigenen Servern in Deutschland. Das ist kein Detail für Techniker, sondern der Grund, warum wir drei Fragen beantworten können, an denen die meisten Anbieter vorbeigehen: Wo liegen die Daten? Wer kommt daran? Und wer entscheidet, was mit ihnen passiert?
Die Antwort ist in allen drei Fällen dieselbe: Die Daten bleiben in Deutschland, in unserer Hand, und sie werden für nichts anderes verwendet als für Ihre Auswertung. Kein Datentransfer in Drittländer, keine Weiterverarbeitung, kein Training fremder Modelle mit Ihren Antworten.
Weil wir die Software selbst gebaut haben, können wir sie auch anpassen. Wenn Ihre Einrichtung eine Frage anders stellen, ein Thema anders schneiden oder ein Segment ergänzen will, ist das keine Anfrage an einen Hersteller – sondern eine Aufgabe für unser Team.
Datenschutz nach DSGVO – und nach kirchlichem Recht
Ein großer Teil der Pflege- und Sozialwirtschaft steht in kirchlicher Trägerschaft. Für Diakonie und Caritas gilt nicht nur die DSGVO, sondern eigenes Datenschutzrecht: das DSG-EKD auf evangelischer und das KDG auf katholischer Seite. Beide stellen eigene Anforderungen an Verarbeitung, Auftragsverarbeitung und Aufsicht – und beide sind der Grund, warum viele gängige Umfrage-Werkzeuge für kirchliche Träger schlicht ausscheiden.
fokus›care® BEFRAGUNG erfüllt beide Regelwerke. Das ist einfacher, als es klingt, weil die Software an der entscheidenden Stelle gar nichts zu regeln hat: Wo keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, entfällt der schwierigste Teil der Prüfung von vornherein.
Für die Teilnahme werden keine Cookies gesetzt und kein Zugriff auf das Endgerät genommen – die Einwilligungspflicht nach § 25 TDDDG greift damit nicht. Für Mitarbeitende heißt das: Link öffnen, antworten, fertig. Ohne Banner, ohne Häkchen.
Anonym – und zwar technisch, nicht als Zusicherung
Anonymität, die von einem Versprechen abhängt, ist keine. In dieser Software ist sie eine Eigenschaft der Technik: Es gibt keine Namen, keine E-Mail-Adressen und keine Kennung, über die sich eine Antwort einer Person zuordnen ließe – auch nicht durch uns, auch nicht durch die Einrichtungsleitung. Gespeichert werden Gruppen-Merkmale wie „Haus C“ oder „Pflegehilfskraft“. Sie beschreiben Gruppen, keine Menschen.
Darauf setzen drei weitere Mechanismen auf, die unabhängig voneinander greifen:
- Mindest-Fallzahl: Jede Auswertungszeile, hinter der weniger als fünf Personen stehen, wird automatisch verworfen und gar nicht erst angezeigt. Das ist der wichtigste Schutz in kleinen Einheiten.
- Automatische Schwärzung: Nennt jemand im Freitext einen Namen, eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse, wird das vor der Anzeige durch einen Platzhalter ersetzt.
- Die KI sieht nie Rohdaten: Sie erhält ausschließlich aggregierte Kennzahlen und bereits geschwärzte Textstichproben – niemals einzelne Antwortdatensätze.
Individuell heißt: Ihre Fragen, Ihre Themen, Ihre Segmente
Eine Befragung von der Stange misst, was der Anbieter für wichtig hält. Eine individuelle misst, was Sie entscheiden müssen. Deshalb ist der Fragen-Baukasten der Kern dieser Software: 24 Fragetypen in fünf Kategorien – von der Zustimmungsskala über Mehrfachauswahl, Matrix und Ranking bis zu NPS, Schieberegler und Info-Folie.
Genauso frei sind die Achsen der Auswertung. Sie legen selbst fest, welche Segmente erhoben werden – Standort, Berufsgruppe, Schicht, Zugehörigkeitsdauer, Personalverantwortung – und welche Themen die Fragen bilden. Danach richtet sich jede spätere Auswertung.
Wer schneller starten will, nimmt eine der vier fachlichen Vorlagen: Pflege & Senioren, Eingliederungs- & Behindertenhilfe, ein kurzer Puls-Check oder Arbeitgeber-Attraktivität & Weiterempfehlung. Der Firmenname wird automatisch eingesetzt, Farbe und Logo lassen sich anpassen – und jede Vorlage bleibt frei veränderbar.
Freitexte: endlich auswertbar statt ungelesen
Die interessantesten Antworten stehen fast immer in den offenen Feldern. Und sie bleiben fast immer ungelesen, weil 400 Kommentare niemand durcharbeitet – erst recht nicht so, dass am Ende eine belastbare Aussage steht. Deshalb setzen viele Einrichtungen von vornherein nur ein oder zwei Freitextfelder ein. Das ist die falsche Reihenfolge: Nicht die Menge ist das Problem, sondern die Auswertung.
Hier übernimmt die KI. Sie fasst die Kommentare zu Themen zusammen, zählt, wie oft ein Thema vorkommt, bewertet die Stimmung und schlägt eine Richtung vor. Aus „viele haben etwas zum Dienstplan geschrieben“ wird ein belegter Schwerpunkt mit Häufigkeit, Tendenz und anonymen Zitaten.
Der heikle Teil daran ist der Datenschutz, denn Menschen schreiben Namen. „Die Übergabe mit Frau M. klappt nie“ ist ein wertvoller Hinweis und zugleich ein Problem. Deshalb werden Namen und Kontaktdaten automatisch durch Platzhalter ersetzt – vor der Anzeige und vor jeder KI-Analyse. Ausgewertet wird das Thema, nicht die Person.
Die KI erklärt, was die Zahlen bedeuten
Der teuerste Fehler klassischer Befragungen kommt nach der Erhebung: Ein PDF mit 40 Diagrammen landet auf dem Schreibtisch der Leitung und bleibt dort liegen, weil niemand Zeit hat, es zu deuten. Unser interner Maßstab dagegen ist der „Apotheken-Test“: Jede Auswertung muss ohne Statistik-Kenntnisse sofort verständlich sein.
Drei KI-Analysen übernehmen die Deutung – alle arbeiten ausschließlich mit den echten Zahlen.
- Klartext-Auswertung: eine verständliche Diagnose, genau drei Prioritäten mit Begründung, Stärken und Schwächen – ohne Fachjargon.
- Freitext-Analyse: verdichtet offene Kommentare zu Themen mit Häufigkeit, Stimmung und anonymen Zitaten, dazu eine Wortwolke.
- „Frag dein Dashboard“: Fragen in normaler Sprache an die eigenen Ergebnisse – mit einer ehrlichen Antwort, wenn sich etwas aus den Daten nicht ableiten lässt.
Was wirklich zusammenhängt – und was nur so aussieht
Für jede Frage berechnet die Software den statistischen Zusammenhang mit der Weiterempfehlung. Daraus entsteht eine sortierte Liste der stärksten Treiber: welche Themen am engsten damit zusammenhängen, ob Mitarbeitende ihre Einrichtung weiterempfehlen würden. Dazu kommen der eNPS, Markierungen für Werte unter dem Zielwert und die Aufschlüsselung nach Gruppen.
Ein Punkt ist uns wichtig genug, um ihn im Produkt festzuschreiben: Die Software sagt „hängt zusammen mit“ und niemals „verursacht“. Das ist kein Formulierungs-Detail, sondern der Unterschied zwischen einer seriösen Auswertung und einer, die zu falschen Maßnahmen führt. Ebenso konsequent blendet sie jede Auswertung mit zu kleiner Fallzahl aus, statt sie mit einem Sternchen zu zeigen.
Der Nutzen ist handfest: Sie sehen, an welchem Hebel Sie ziehen können – und welcher nur teuer aussieht.
Ob 50 oder 50.000 Teilnehmende – die Software merkt den Unterschied nicht
Weil Mitarbeitende sich nicht anmelden, sondern einen Link öffnen, hängt die Größe einer Befragung nicht an Nutzerkonten oder Lizenzen pro Kopf. Eine Tagespflege mit zwölf Mitarbeitenden nutzt dieselbe Software wie ein Träger mit Häusern in mehreren Bundesländern.
Der Unterschied liegt woanders: Je größer die Organisation, desto wertvoller wird die Auswertung nach Gruppen. Erst ab einer gewissen Zahl lässt sich sauber trennen, ob ein Befund die ganze Organisation betrifft oder nur ein Haus, eine Berufsgruppe, eine Schicht. Genau dafür ist die Segment-Logik gebaut – und die Mindest-Fallzahl sorgt dafür, dass dabei niemand identifizierbar wird.
Für große Träger heißt das konkret: eine Befragung, viele Standorte, ein Dashboard – und trotzdem für jedes Haus eine eigene Auswertung, sobald genug Antworten vorliegen.
Am Ende steht ein Bericht, den man vorlegen kann
Von der letzten Antwort bis zum präsentierbaren Ergebnis vergehen keine Tage, sondern Sekunden. Sie erhalten ein Live-Dashboard, das sich mit jeder Antwort aktualisiert, und einen druckfertigen A4-Bericht in zwei Fassungen: eine Kurzversion für die Geschäftsführung, eine Vollversion fürs Team.
Und weil eine Momentaufnahme wenig wert ist, vergleicht die Software die nächste Welle automatisch mit der letzten: Sie sehen nicht nur, wo Sie stehen, sondern ob sich etwas bewegt hat. Das ist die Frage, die Mitarbeitende stellen, wenn sie ein zweites Mal um ihre Einschätzung gebeten werden.
- 1
Aufbauen
Eigene Fragen aus 24 Typen zusammenstellen oder mit einer der vier fachlichen Vorlagen starten – Themen, Segmente und Branding frei wählbar.
- 2
Link teilen
Anonymer Teilnahme-Link – ohne Login, ohne App, auf jedem Gerät. Optional mit Einzel-Tokens für gezielte Verteilung.
- 3
Echtzeit verfolgen
Das Dashboard füllt sich mit jeder Antwort: Beteiligung, Themen-Scores, eNPS, Abbruchpunkte je Folie.
- 4
KI auswerten lassen
Klartext-Diagnose, drei Prioritäten, Treiber, Gruppen-Auswertung und Freitext-Themen – automatisch.
- 5
Präsentieren
Kurz- oder Vollbericht drucken oder als PDF weitergeben – ohne eine einzige Folie selbst zu bauen.
- 6
Nachhalten
Nächste Welle starten und automatisch gegen die vorherige vergleichen – je Thema, je Gruppe.
DE
eigene Server
Eigenentwicklung, kein Zukauf
EKD + KDG
kirchlicher Datenschutz
zusätzlich zur DSGVO
24
Fragetypen
plus beliebig viele Freitexte
0
personenbezogene Daten
vollständig anonym
| Kriterium | fokus›care® BEFRAGUNG | Fragebogen & Excel | Standard-Umfragetool |
|---|---|---|---|
| Herkunft | Eigenentwicklung, Server in Deutschland | eigene Arbeit | meist US-Anbieter |
| Kirchlicher Datenschutz (DSG-EKD, KDG) | erfüllt | Einzelfallprüfung | in der Regel nicht geklärt |
| Personenbezogene Daten | keine | Handschrift erkennbar | Konto- oder IP-Bezug üblich |
| Fragetypen | 24 in fünf Kategorien | was Word hergibt | je nach Tarif begrenzt |
| Freitextfelder | beliebig viele, KI-ausgewertet | einzeln lesen | meist ungenutzt |
| Auswertung | vollständig KI-gestützt, in Echtzeit | Wochen an Handarbeit | Rohdaten zum Selberrechnen |
| Gruppen-Auswertung | eingebaut, ohne Pivot | praktisch unmöglich | Export nach Excel |
| Schutz kleiner Gruppen | Mindest-Fallzahl greift automatisch | keiner | selten vorgesehen |
| Bericht für die Leitung | druckfertig auf Knopfdruck | eigene Arbeit | eigene Arbeit |
| Branchenkontext Pflege | Vorlagen und Themen eingebaut | keiner | keiner |
Häufige Fragen
Erfüllt die Software den kirchlichen Datenschutz nach DSG-EKD und KDG?
Ja. Neben der DSGVO erfüllt fokus›care® BEFRAGUNG auch das evangelische DSG-EKD und das katholische KDG – die beiden eigenständigen Datenschutzregelwerke, denen Diakonie und Caritas unterliegen. Der Grund liegt in der Bauweise: Wo keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, entfällt der schwierigste Teil jeder Prüfung von vornherein. Dazu kommt, dass wir die Software selbst entwickelt haben und auf eigenen Servern in Deutschland betreiben – es gibt also keinen Drittlandtransfer und keine Verarbeitungskette über fremde Anbieter, die separat geprüft und abgesichert werden müsste.
Wo liegen die Daten und wer hat Zugriff?
Die Daten liegen auf eigenen Servern in Deutschland. Es gibt keinen Transfer in Drittländer, keine Weitergabe an Dritte und keine Verwendung für andere Zwecke als Ihre Auswertung – insbesondere kein Training fremder KI-Modelle mit Ihren Antworten. Zugriff hat ausschließlich Ihre Einrichtung über das Dashboard. Auch wir als Anbieter können eine Antwort keiner Person zuordnen, weil die dafür nötigen Daten schlicht nicht existieren.
Ist die Befragung wirklich anonym?
Ja – und zwar technisch, nicht nur als Zusicherung. Es werden keine Namen, keine E-Mail-Adressen und keine Kennungen gespeichert, über die sich eine Antwort einer Person zuordnen ließe. Gespeichert werden ausschließlich Gruppen-Merkmale wie Standort oder Berufsgruppe. Darauf setzen drei weitere Mechanismen auf: eine Mindest-Fallzahl von fünf Personen je Auswertungszeile, die automatische Schwärzung von Namen und Kontaktdaten in Freitexten und die Regel, dass die KI nie Rohdaten sieht, sondern nur aggregierte Kennzahlen.
Was passiert, wenn eine Gruppe sehr klein ist – etwa vier Nachtwachen?
Dann wird diese Auswertung gar nicht erst angezeigt. Die Mindest-Fallzahl liegt standardmäßig bei fünf: Jede Zeile, hinter der weniger Personen stehen, wird automatisch verworfen. Das ist der wichtigste Schutz in kleinen Einheiten, weil sich sonst über die Kombination mehrerer Merkmale – Schicht, Berufsgruppe, Zugehörigkeitsdauer – rückschließen ließe, wer geantwortet hat. Die Antworten fließen weiterhin in die Gesamtauswertung ein, nur eben nicht in eine Zeile, die eine einzelne Person sichtbar machen würde.
Wie individuell lässt sich eine Befragung aufbauen?
Vollständig. Sie stellen Ihre Fragen aus 24 Typen in fünf Kategorien zusammen: Auswahl (Einfach-, Mehrfachauswahl, Dropdown, Ja/Nein, Bildauswahl), Skalen und Bewertung (Zustimmungsskala, 10er-Skala, Sterne, Schieberegler, NPS), Text und Kontakt, sowie Spezialtypen wie Matrix, Ranking, Datum oder Info-Folie. Ebenso frei legen Sie die Themen fest, zu denen die Fragen gebündelt werden, und die Segmente, nach denen später ausgewertet wird. Wer schneller starten will, nimmt eine der vier fachlichen Vorlagen – auch die bleibt frei veränderbar.
Wie viele Freitextfelder sind möglich?
So viele, wie Ihre Befragung braucht. Die übliche Zurückhaltung bei offenen Fragen kommt daher, dass niemand die Antworten auswerten kann – 400 Kommentare liest kein Mensch so durch, dass am Ende eine belastbare Aussage steht. Genau das übernimmt hier die KI: Sie verdichtet die Kommentare zu Themen mit Häufigkeit, Stimmung und anonymen Zitaten. Namen und Kontaktdaten werden vorher automatisch geschwärzt, ausgewertet wird das Thema statt der Person.
Wie viele Mitarbeitende können teilnehmen?
Es gibt keine Obergrenze durch Nutzerkonten oder Lizenzen pro Kopf, weil Mitarbeitende sich nicht anmelden – sie öffnen einen Link. Eine Tagespflege mit zwölf Personen nutzt dieselbe Software wie ein Träger mit mehreren tausend Mitarbeitenden über viele Standorte. Bei großen Trägern liegt der eigentliche Gewinn in der Auswertung nach Gruppen: Je mehr Antworten vorliegen, desto sauberer lässt sich trennen, ob ein Befund die ganze Organisation betrifft oder nur ein Haus, eine Berufsgruppe oder eine Schicht.
Braucht die Befragung ein Cookie-Banner?
Nein. Für die Teilnahme werden keine Cookies gesetzt und keine personenbezogenen Daten verarbeitet – es gibt kein Konto, keine Anmeldung und keine Kennung, die eine Person wiedererkennt. Damit greift die Einwilligungspflicht nach § 25 TDDDG nicht. Für Mitarbeitende bedeutet das: Link öffnen, antworten, fertig.
Wie lange dauert es, eine Befragung aufzusetzen?
Mit einer der vier Vorlagen unter zehn Minuten: Vorlage wählen, Fragen prüfen, Segmente festlegen, Branding setzen, live schalten. Ein vollständig eigener Fragebogen braucht entsprechend länger – das hängt davon ab, wie viele Fragen Sie stellen wollen. Für die Entscheidungsphase gibt es einen Knopf, der eine Beispiel-Umfrage mit 500 Demo-Antworten erzeugt: Damit sehen Sie das fertige Dashboard, bevor die erste echte Frage gestellt ist.
Wie lange brauchen Mitarbeitende zum Ausfüllen?
Das hängt vom Umfang ab. In einer realen Befragungswelle mit 28 Fragen und vier Segment-Merkmalen lag der Median bei 4,8 Minuten – die Hälfte der Teilnehmenden war also schneller. Ein Puls-Check mit wenigen Fragen dauert unter zwei Minuten. Die Software misst Ausfülldauer und Abbruch je Folie mit, sodass sich erkennen lässt, ob eine Frage zu lang oder zu unklar formuliert ist.
Was macht die KI-Auswertung konkret?
Drei Dinge. Erstens eine Klartext-Diagnose: einige Sätze, die erklären, was die Zahlen bedeuten, plus genau drei Prioritäten mit Begründung. Zweitens die Freitext-Analyse: Sie verdichtet offene Kommentare zu Themen mit Häufigkeit, Stimmung und anonymen Zitaten. Drittens einen Chat, in dem sich Fragen in normaler Sprache an die eigenen Ergebnisse stellen lassen. Alle drei arbeiten ausschließlich mit den echten Zahlen und sagen ehrlich, wenn sich etwas nicht ableiten lässt.
Kann die KI etwas erfinden oder die Ergebnisse verfälschen?
Die KI bekommt nur aggregierte Kennzahlen und geschwärzte Textstichproben – sie kann also gar nicht auf Einzelantworten zugreifen. Sie ist zudem angewiesen, ausschließlich mit den vorliegenden Zahlen zu arbeiten und offen zu sagen, wenn eine Frage sich daraus nicht beantworten lässt. Und sie formuliert Zusammenhänge nie als Ursachen. Trotzdem gilt: Die Auswertung ersetzt kein Gespräch mit dem Team, sondern zeigt, worüber zu sprechen sich lohnt.
Was ist der eNPS und warum steht er im Mittelpunkt?
Der Employer Net Promoter Score misst, ob Mitarbeitende ihre Einrichtung als Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Er ergibt sich aus dem Anteil der Empfehler minus dem Anteil der Kritiker und liegt zwischen −100 und +100. Er steht im Mittelpunkt, weil er die eine Frage abbildet, an der vieles hängt: Wer nicht weiterempfiehlt, wirbt auch niemanden – und geht im Zweifel selbst. Die Treiberanalyse rechnet deshalb für jede Frage aus, wie eng sie mit dieser Weiterempfehlung zusammenhängt.
Was ist eine Treiberanalyse und was bringt sie?
Sie beantwortet die Frage, an welchem Hebel man ziehen kann. Für jede Frage berechnet die Software den statistischen Zusammenhang mit der Weiterempfehlung und sortiert die Themen danach. In einer realen Auswertung zeigte sich, dass die wahrgenommene Arbeitgeber-Attraktivität und die aktive Entwicklungsförderung deutlich enger mit der Weiterempfehlung zusammenhängen als die Vergütung. Wichtig ist die saubere Sprache: Ein Zusammenhang ist keine Ursache. Die Analyse zeigt, wo genauer hinzuschauen sich lohnt – die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Können wir die Ergebnisse mit der letzten Befragung vergleichen?
Ja, das ist eingebaut. Jede neue Welle wird automatisch gegen die vorherige derselben Einrichtung gestellt – je Thema, je Kennzahl, je Segment. Das ist aussagekräftiger als der Vergleich mit fremden Einrichtungen, weil er die Frage beantwortet, die Ihre Mitarbeitenden stellen: Hat sich seit dem letzten Mal etwas bewegt? Ohne diese Antwort sinkt die Beteiligung bei der zweiten Welle spürbar.
Was bekommen wir am Ende in die Hand?
Ein Live-Dashboard mit Themen-Scores, eNPS, Treibern, Gruppen-Auswertung, Abbruchpunkten und Markierungen für kritische Werte, das sich mit jeder Antwort aktualisiert. Dazu die KI-Klartext-Auswertung mit drei Prioritäten, die Freitext-Themen samt Wortwolke, den Chat für Nachfragen und einen druckfertigen A4-Bericht in zwei Fassungen – Kurzversion für die Geschäftsführung, Vollversion fürs Team.
Wie starten wir?
Mit einer kurzen Demo: Wir zeigen Ihnen das Dashboard an einer Beispiel-Umfrage mit 500 Demo-Antworten, damit Sie sehen, was am Ende herauskommt, bevor Sie sich entscheiden. Danach klären wir Umfang, Fragen, Segmente und Zeitpunkt – und in der Regel steht die erste Welle innerhalb weniger Tage.
